Samstag, 1. Juni 2019
Mittwoch, 1. Mai 2019
Kalender Jahreszeiten - Mai
Paarungszeit
Ich habe meinen Quilt, der das Kalenderblatt im Mai ziert, "Paarungszeit"
genannt. Er zeigt eine farbenprächtige, aus Perlen gearbeitete Pfauenfeder.
Der in Indien und Sri Lanka beheimatete Blaue Pfau hat Pate für meine
Arbeit gestanden. Sein blau-grünes Gefieder und vor allem seine
prächtigen Schwanzfedern haben mich schon immer sehr fasziniert.
Den Stoff für meinen Quilt habe ich selbst gefärbt. Der Hintergrund besteht
aus einem Stück und ist in der wholecloth Technik maschinengequiltet.
Die Pfauenfeder habe ich Perle für Perle mit der Hand appliziert.
Freitag, 26. April 2019
Gabi Fischer gewinnt...
...den 1. und 3. Preis beim Prague Patchwork Meeting
„Writing in Quilt“ war das Thema des internationalen Wettbewerbs beim 13. PPM in Prag, zu dem Gabi Fischer zwei Quilts einsandte und damit zwei Preise gewann. Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem Erfolg!
Eigentlich war die Reise nach Prag diesmal nicht geplant – man kann ja nicht immer überall dabei sein. Als aber bei Barbara die Nachricht über die Gewinne eintraf, änderten sich die Pläne für’s Wochenende bei den beiden schnell: „Du hast gewonnen! Was ist, fahren wir hin? In einer Stunde geht der letzte Zug!“
Wie der Blitz machten sich Gabi und Barbara auf den Weg: das Wichtigste (u.a. eine Flasche Sekt und 2 Gläser…) in den Rucksack, 2 Fahrkarten gebucht, zum Bahnhof und los ging’s! Auf der fünfstündigen Fahrt mit dem „Alex“ von Freising nach Prag war noch genügend Zeit, ein Zimmer zu besorgen. Und Nähzeug hatten die fleißigen Schnipsis natürlich auch dabei, da wurde die Fahrt nicht langweilig!
Zum PPM nach Prag ist für die Beiden schon fast wie zu Verwandten fahren: man kennt die Wege, benutzt wie selbstverständlich die U-Bahn und trudelt dann im wohlbekannten Hotel ein. Am Sonntag traf man dann viele Bekannte, genoss die Ausstellungen und freute sich auf die Preisübergabe.
Der Transport der Bernina quer durch Prag war dann auch noch eine Herausforderung, aber: geschafft! Inzwischen schnurrt die Maschine schon in Gabis Studio und hat schon ein paar hundert Meter Faden verbraucht…
„Auf dem Weg“ stellt eine junge Frau dar, die sich mit ihrem Koffer auf den Weg ins Unbekannte gemacht hat. Eine steinige Straße, die durch ein enges Tal zwischen hohen, dunklen Bergen führt. Wohin sie führt, kann man nicht sehen. Ziel ist jedenfalls das Ende der Welt - das aber muss jeder für sich selbst definieren. Und der Weg wird dort auch nicht enden, wie der Text am linken Rand verrät: „Das Ende der Welt ist für Jeden woanders. Es kommt ganz darauf an, wo du stehst. Und wenn du einmal dort angekommen bist, wirst du sehen, dass es auch am Ende der Welt immer noch weitergeht.“
Der Quilt wurde aus selbst gefärbten Baumwollstoffen mit der Maschine genäht und gequiltet, die Frauenfigur appliziert. Der Randstreifen ist aus einer Sammlung von Synthetiks, Seiden und Spitzen zusammengesetzt und intensiv mit der Maschine bestickt. Für die Schrift wurde rotes Häkelgarn in Couching-Technik aufgebracht.
Der Preis für diesen Quilt war eine Bernina 350PE Nähmaschine.
Mit dem Quilt „In 72 Tagen um die Welt“ wird die amerikanische Journalistin Nellie Bly porträtiert, die 1889/90 in 72 Tagen alleine, mit nur einem Kleid und einer Handtasche, die Welt mit öffentlichen Verkehrsmitteln umrundete. Auslöser für diese Reise war der Roman „in 80 Tagen um die Welt“ von Jules Verne, den die 25-jährige als Herausforderung ansah, das entgegen vielen Vorurteilen auch als Frau zu schaffen. Die Reise wurde zum Medienevent, von Millionen Amerikanern mit Spannung verfolgt. Im Anschluss veröffentlichte Nellie Bly eine Erzählung über ihre Reise. Später heiratete sie, wurde eine erfolgreiche Unternehmerin, engagierte sich sowohl durch ihre journalistische Arbeit als auch mit ihrem gesamten Vermögen für soziale Belange.
Der Quilt wurde aus selbst gefärbten Baumwoll- und Leinenstoffen mit der Maschine genäht und gequiltet und in verschiedenen Techniken bedruckt. Die Randstreifen sind in Collage-Technik aus Seide, Synthetik und Spitzen hergestellt. Die Frauenfigur wurde mit der Maschine appliziert und gestickt.
Für diesen Quilt gab es den 3. Preis, ein Set von Quiltschablonen der Firma iSew.
„Writing in Quilt“ war das Thema des internationalen Wettbewerbs beim 13. PPM in Prag, zu dem Gabi Fischer zwei Quilts einsandte und damit zwei Preise gewann. Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem Erfolg!
Eigentlich war die Reise nach Prag diesmal nicht geplant – man kann ja nicht immer überall dabei sein. Als aber bei Barbara die Nachricht über die Gewinne eintraf, änderten sich die Pläne für’s Wochenende bei den beiden schnell: „Du hast gewonnen! Was ist, fahren wir hin? In einer Stunde geht der letzte Zug!“
Wie der Blitz machten sich Gabi und Barbara auf den Weg: das Wichtigste (u.a. eine Flasche Sekt und 2 Gläser…) in den Rucksack, 2 Fahrkarten gebucht, zum Bahnhof und los ging’s! Auf der fünfstündigen Fahrt mit dem „Alex“ von Freising nach Prag war noch genügend Zeit, ein Zimmer zu besorgen. Und Nähzeug hatten die fleißigen Schnipsis natürlich auch dabei, da wurde die Fahrt nicht langweilig!
Zum PPM nach Prag ist für die Beiden schon fast wie zu Verwandten fahren: man kennt die Wege, benutzt wie selbstverständlich die U-Bahn und trudelt dann im wohlbekannten Hotel ein. Am Sonntag traf man dann viele Bekannte, genoss die Ausstellungen und freute sich auf die Preisübergabe.
Der Transport der Bernina quer durch Prag war dann auch noch eine Herausforderung, aber: geschafft! Inzwischen schnurrt die Maschine schon in Gabis Studio und hat schon ein paar hundert Meter Faden verbraucht…
„Auf dem Weg“ stellt eine junge Frau dar, die sich mit ihrem Koffer auf den Weg ins Unbekannte gemacht hat. Eine steinige Straße, die durch ein enges Tal zwischen hohen, dunklen Bergen führt. Wohin sie führt, kann man nicht sehen. Ziel ist jedenfalls das Ende der Welt - das aber muss jeder für sich selbst definieren. Und der Weg wird dort auch nicht enden, wie der Text am linken Rand verrät: „Das Ende der Welt ist für Jeden woanders. Es kommt ganz darauf an, wo du stehst. Und wenn du einmal dort angekommen bist, wirst du sehen, dass es auch am Ende der Welt immer noch weitergeht.“
Der Quilt wurde aus selbst gefärbten Baumwollstoffen mit der Maschine genäht und gequiltet, die Frauenfigur appliziert. Der Randstreifen ist aus einer Sammlung von Synthetiks, Seiden und Spitzen zusammengesetzt und intensiv mit der Maschine bestickt. Für die Schrift wurde rotes Häkelgarn in Couching-Technik aufgebracht.Der Preis für diesen Quilt war eine Bernina 350PE Nähmaschine.
Mit dem Quilt „In 72 Tagen um die Welt“ wird die amerikanische Journalistin Nellie Bly porträtiert, die 1889/90 in 72 Tagen alleine, mit nur einem Kleid und einer Handtasche, die Welt mit öffentlichen Verkehrsmitteln umrundete. Auslöser für diese Reise war der Roman „in 80 Tagen um die Welt“ von Jules Verne, den die 25-jährige als Herausforderung ansah, das entgegen vielen Vorurteilen auch als Frau zu schaffen. Die Reise wurde zum Medienevent, von Millionen Amerikanern mit Spannung verfolgt. Im Anschluss veröffentlichte Nellie Bly eine Erzählung über ihre Reise. Später heiratete sie, wurde eine erfolgreiche Unternehmerin, engagierte sich sowohl durch ihre journalistische Arbeit als auch mit ihrem gesamten Vermögen für soziale Belange.
Der Quilt wurde aus selbst gefärbten Baumwoll- und Leinenstoffen mit der Maschine genäht und gequiltet und in verschiedenen Techniken bedruckt. Die Randstreifen sind in Collage-Technik aus Seide, Synthetik und Spitzen hergestellt. Die Frauenfigur wurde mit der Maschine appliziert und gestickt.
Für diesen Quilt gab es den 3. Preis, ein Set von Quiltschablonen der Firma iSew.
Montag, 1. April 2019
Kalender Jahreszeiten - April
Ganz klar - beim Thema Jahreszeiten ist für
mich Frühling angesagt, und da ist - auch klar - die Tulpe, als
Inbegriff des Frühlings, mein Favorit.
Auch der Hype um die Tulpe im 17. Jahrhundert ist, zumindest wenn es um Pflanzen geht, einmalig.
Tulpenzwiebeln
kamen wahrscheinlich über Persien und die Türkei in die Niederlande und
wurden zunächst zu einem begehrten Tausch- und Liebhaberobjekt.
Ende des 16.Jahrhundrts kam kommerzieller Handel hinzu.
Anfang
des17.Jahrhunderts stiegen die Preise für Tulpenzwiebeln in extreme
Höhen, der Beginn der Tulpenmanie, auch als Tulpenfieber bekannt.
Diesen überhöhten Stellenwert der Tulpe habe ich versucht durch die überdimensionale, einzelne Blüte darzustellen.
Da
ich eher abstrakt und reduziert arbeite, soll die Tulpe lediglich als
solche erkennbar, aber keine botanisch korrekte Wiedergabe sein.
Die
Tulpenzwiebel allerdings, der Quell der ganzen Pracht, sitzt unsichtbar
unter der Erde. So ist sie auch nur durch gequiltete Konturen bei
genauerem Hinschauen zu erkennen.
Ich habe für meinen Quilt selbst gefärbte Stoffe verwendet, die zum Teil bedruckt sind (Monotypie auf Gelatineplatte).
Die Schrift ist mit Handdrucklettern entstanden.
Freitag, 1. März 2019
Kalender Jahreszeiten - März
Sakura - Kirschblüte
Der Quilt stammt von Gabi Fischer. Sie schreibt dazu:
Meine liebste Jahreszeit ist der Frühling, weil da die Natur nach dem Winter zu neuem Leben erwacht. Ich bin eine begeisterte Pflanzen-Liebhaberin und vor allem mag ich natürlich schöne Blumen. Was liegt da näher, als sich der berühmten Kirschblüte in Japan zu widmen?
Die Dame im Kimono stellt die japanische Dichterin Sei Shonagon dar. Sie wurde aus teilweise antiken Kimonostoffen mit der Maschine appliziert, das Gesicht in Maschinenstickerei gearbeitet. Den Obi ziert eine Kordel mit Obijime-Knoten. Der Kopfschmuck aus winzigen Kanzashi-Blüten war die größte Herausforderung des ganzen Quilts.
Der Kirschblütenzweig oben rechts besteht aus schwarzer Spitze, die Blüten wurden aus Satinstoff ausgeschnitten. Die beiden 3D-Pflaumenblüten sind über eine Pappschablone gearbeitet und mit Watte fest ausgestopft.
Die japanischen Schriftzeichen sind mit der Maschine gestickt und bedeuten Frühling, Kirschblüte, Knospen, grün und Vogelgesang. Links am Rand steht der Name der Dichterin.
Die Randstreifen wurden in Collage-Technik aus verschiedenen Seiden- und Synthetik-Stoffen und Spitzen hergestellt.
Gequiltet habe ich an einigen Stellen in Sashiko-Technik von Hand mit selbst gefärbtem Garn, ansonsten mit der Maschine.
„Sei Shōnagon entstammte der Gelehrtenfamilie Kiyohara, ihr Vater, Kiyohara Motosuke, zählte zu den 36 großen Dichtern des Landes; … Nach Eheschließung und Geburt eines Sohnes nahm sie 993, womöglich bereits geschieden, den Dienst am kaiserlichen Hof in Kyōto auf, als Hofdame der kaiserlichen Gattin Fujiwara no Sadako, gen. Kaiserin Teishi (976–1001), der Gattin des Kaisers Ichijō.
Äußerlich wohl nicht sonderlich attraktiv, glich sie diesen Mangel durch Anmut des Stils, Bildung und eine empfindsame Beobachtungsgabe aus, wie sie in ihrem Werk zum Ausdruck kommt. Zehn Jahre lang, von 1001 bis 1010, führte sie ein Tagebuch unter dem Titel makura no sōshi (Skizzenbuch unter dem Kopfkissen, dt. „Kopfkissenbuch“), das zu den Klassikern der japanischen Literatur zählt. Sei Shōnagon schildert darin im Stil der von ihr begründeten Zuihitsu-Literatur (wohin der Schreibpinsel führt) scheinbare Kleinigkeiten, eigene und fremde Erlebnisse, Alltagsgeschichten, selbst Klatsch vom Kaiserhof, der viel zum Verständnis der Kultur jener Zeit und zur spärlichen Biographie ihrer Hofdamen-Kollegin und Zeitgenossin, Murasaki Shikibu, beiträgt, der Verfasserin des Romans Genji Monogatari.“
(Quelle: Wikipedia)
Mittwoch, 6. Februar 2019
Tradition & Moderne XI
Im Haus der Geschichte Dinkelsbühl, dem Alten Rathaus, Segringer Str. 30, werden vom 2.-17.2. Quilts der Ausstellung Tradition & Moderne XI gezeigt.
Vergangenen Samstag fuhren einige Schnipsis in die historische Altstadt Dinkelsbühl, um traditionelle und moderne Quilts aufzuhängen. 
"Nana", ein moderner Quilt, stammt von der Freisingerin Gabi Fischer. Er beschäftigt sich mit dem Wirken der Bildhauerin Niki de St. Phalle und spielt mit unzähligen Details.
Je länger man davor steht, desto mehr aussagekräftige Kleinigkeiten entdeckt man - ebenso etliche verschiedene Darstellungstechniken: Siebdruck, Stempeln, Patchwork, Quilten, um nur einige zu nennen.
Die Ausstellung soll schon auf die Patchworktage vom 30. Mai bis 2.Juni einstimmen.
Donnerstag, 31. Januar 2019
Kalender Jahreszeiten - Februar
Das Februarblatt von unserem Quilt-Kalender hat Christel Bucksch angefertigt. Sie schreibt dazu:
Inspiriert durch Olivia Uffer im Heft 127 der Patchwork Gilde und meiner Liebe zum Fasching ließen mich das Thema wählen. Die Stickmuster waren teils vorhanden, teils habe ich sie selbst digitalisiert. Um dem Ganzen ein winterliches Kleid zu geben verwendete ich Decopaste und Glitter.
Inspiriert durch Olivia Uffer im Heft 127 der Patchwork Gilde und meiner Liebe zum Fasching ließen mich das Thema wählen. Die Stickmuster waren teils vorhanden, teils habe ich sie selbst digitalisiert. Um dem Ganzen ein winterliches Kleid zu geben verwendete ich Decopaste und Glitter.
Wir wünschen allen einen schönen Fasching!
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