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Dienstag, 19. Mai 2026

Patchworktage Suhl



Unsere Patchworkgruppe Freisinger Schnipsis hat in Suhl bei den Patchworktagen vom 15. bis 17. Mai die Kalenderquilts 2026 ausgestellt.

 

 

 

 

 

Darüber hinaus hatte Barbara Lange  eine Personalausstellung ihrer Quiltreihe "Peinliche Mütter", in der sie ungewöhnliche Frauen der Vergangenheit und Gegenwart porträtiert. 

Personen im Bild: von links nach rechts Barbara Lange, Gabi Fischer, Tatjana Czekalla, Birgit Schrader, Margit Hettler, Gonhild Murmann, Eva Wöhrl, Heidi Hombsch

 

 

Freitag, 26. April 2019

Gabi Fischer gewinnt...

...den 1. und 3. Preis beim Prague Patchwork Meeting

„Writing in Quilt“ war das Thema des internationalen Wettbewerbs beim 13. PPM in Prag, zu dem Gabi Fischer zwei Quilts einsandte und damit zwei Preise gewann. Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem Erfolg!

Eigentlich war die Reise nach Prag diesmal nicht geplant – man kann ja nicht immer überall dabei sein. Als aber bei Barbara die Nachricht über die Gewinne eintraf, änderten sich die Pläne für’s Wochenende bei den beiden schnell: „Du hast gewonnen! Was ist, fahren wir hin? In einer Stunde geht der letzte Zug!“

Wie der Blitz machten sich Gabi und Barbara auf den Weg: das Wichtigste (u.a. eine Flasche Sekt und 2 Gläser…) in den Rucksack, 2 Fahrkarten gebucht, zum Bahnhof und los ging’s! Auf der fünfstündigen Fahrt mit dem „Alex“ von Freising nach Prag war noch genügend Zeit, ein Zimmer zu besorgen. Und Nähzeug hatten die fleißigen Schnipsis natürlich auch dabei, da wurde die Fahrt nicht langweilig!

Zum PPM nach Prag ist für die Beiden schon fast wie zu Verwandten fahren: man kennt die Wege, benutzt wie selbstverständlich die U-Bahn und trudelt dann im wohlbekannten Hotel ein. Am Sonntag traf man dann viele Bekannte, genoss die Ausstellungen und freute sich auf die Preisübergabe.

Der Transport der Bernina quer durch Prag war dann auch noch eine Herausforderung, aber: geschafft! Inzwischen schnurrt die Maschine schon in Gabis Studio und hat schon ein paar hundert Meter Faden verbraucht…



„Auf dem Weg“ stellt eine junge Frau dar, die sich mit ihrem Koffer auf den Weg ins Unbekannte gemacht hat. Eine steinige Straße, die durch ein enges Tal zwischen hohen, dunklen Bergen führt. Wohin sie führt, kann man nicht sehen. Ziel ist jedenfalls das Ende der Welt - das aber muss jeder für sich selbst definieren. Und der Weg wird dort auch nicht enden, wie der Text am linken Rand verrät: „Das Ende der Welt ist für Jeden woanders. Es kommt ganz darauf an, wo du stehst. Und wenn du einmal dort angekommen bist, wirst du sehen, dass es auch am Ende der Welt  immer noch weitergeht.“

Der Quilt wurde aus selbst gefärbten Baumwollstoffen mit der Maschine genäht und gequiltet, die Frauenfigur appliziert. Der Randstreifen ist aus einer Sammlung von Synthetiks, Seiden und Spitzen zusammengesetzt und intensiv mit der Maschine bestickt. Für die Schrift wurde rotes Häkelgarn in Couching-Technik aufgebracht.
Der Preis für diesen Quilt war eine Bernina 350PE Nähmaschine.

















































Mit dem Quilt „In 72 Tagen um die Welt“ wird die amerikanische Journalistin Nellie Bly porträtiert, die 1889/90 in 72 Tagen alleine, mit nur einem Kleid und einer Handtasche, die Welt mit öffentlichen Verkehrsmitteln umrundete. Auslöser für diese Reise war der Roman „in 80 Tagen um die Welt“ von Jules Verne, den die 25-jährige als Herausforderung ansah, das entgegen vielen Vorurteilen auch als Frau zu schaffen. Die Reise wurde zum Medienevent, von Millionen Amerikanern mit Spannung verfolgt. Im Anschluss veröffentlichte Nellie Bly eine Erzählung über ihre Reise. Später heiratete sie, wurde eine erfolgreiche Unternehmerin, engagierte sich sowohl durch ihre journalistische Arbeit als auch mit ihrem gesamten Vermögen für soziale Belange.
Der Quilt wurde aus selbst gefärbten Baumwoll- und Leinenstoffen mit der Maschine genäht und gequiltet und in verschiedenen Techniken bedruckt. Die Randstreifen sind in Collage-Technik aus Seide, Synthetik und Spitzen hergestellt. Die Frauenfigur wurde mit der Maschine appliziert und gestickt.
Für diesen Quilt gab es den 3. Preis, ein Set von Quiltschablonen der Firma iSew.

Dienstag, 14. April 2015

Mit der Strahlenausstellung in Prag

Wir sind wieder zuhause - unser Ausflug war echt toll!
Die Strahlenausstellung war nach Genf, Ste. Marie-aux-Mines, München/Freising, jetzt auch auf dem Patchwork Treffen in Prag zu sehen. Gabi, Gonhild. Evi, Margit und Barbara sind mir gefahren, um die Quilts aufzuhängen, die Ausstellung zu betreuen und alles wieder abzuhängen. Von den Freischerlern waren Rita und Jutta angereist und Uta von den International Threads war auch da, um uns zu unterstützen.










Dieses Mal haben wir etwas Neues mit der Aufsicht ausprobiert: immer zwei haben einen ganzen Tag Dienst gemacht und damit hatten sie die anderen zwei Tage frei und konnten Prag erkunden. Das hat sich ganz gut bewährt - zumal das Wetter super war und geradezu einlud, draußen zu bummeln.

Die Besucher waren begeistert. Einen Artikel auf Tschechisch können wir auch vorweisen: http://www.e-newspeak.eu/9-rocnik-prague-patchwork-meeting-hledackem-fotoaparatu/



 Es war bestimmt nicht das letzte Mal, das wir in Prag waren - wir kommen wieder!

Montag, 9. Dezember 2013

Russisches Patchwork Mosaik in Moskau


Nach meinem Abenteuer in St. Petersburg bin ich zwar nach Hause geflogen - aber meine Quilts blieben in Russland zurück und wurden nach Moskau gebracht, wo sie im Rahmen des Festivals "Russisches Patchwork Mosaik" ausgestellt wurde. Also habe ich mich ein zweites Mal auf die Schöckhen gemacht und bin nach Moskau geflogen, um das Festival zu erleben. Ein ausfühlicher Bericht  können Sie im BERNINA-Blog lesen, aber ein paar Bilder gibt es hier als Vorgeschmack.

Das Festival erstreckt sich über 6 Galerien, Museen und sogar einen Palast. Meine Stücke waren in der Galerie Belyaevo zu sehen. (Mit im Bild: Gül Laporte vom Europäischen Patchwork Treffen und Wolfgang Eibisch, ehem. BERNINA, jetzt Berater)




Ganz begeistert war ich von der Sogfalt, mit der die Angestellten der Galerie meine Arbeiten aufgehängt hatten. einer ragte sogar diagonal in den Raum hinein (wofür sie eigens eine Konstruktion errichtet haben) weil die Russen von der Verarbeitung der Rückseiten so beeindruckt waren, dass sie sie gerne zur Schau stellen wollten.




Abgerundet wurde die Ausstellung mit einem Vortrag darüber, wie ich Farben in meinen Quilts einsetzte - mein ganzer Stolz war, dass ich geschafft habe, da russische Untertitel einzufügen. Die Präsentation können Sie hier online sehen.




Am Tag vor meiner Abreise habe ich im dortigen Bernina Zentrum einen Kurs gehalten. Thema war das Fischgratmuster. Zu meiner Überraschung waren nicht alle Teilnehmerinnen im Kurs mit Patchwork vetraut und so hat et etwas länger gedauert, bis alle mit ihrem Stück fertig waren, aber es haben schließlich alle das Pensum geschafft.


Alles in Allem hat mir die Reise riesigen Spaß gemacht - vor allem die anderen Ausstellungen waren absolut sehenswürdig - aber dazu mehr auf dem Bernina-Blog!




Freitag, 16. August 2013

Japanische Kalligrafie

Ein anderes Projekt im Allgäu war das Kalligrafieren japanischer Schriftzeichen. Dafür hatte Fumiko uns unsere Namen vorbereitet und einige Worte wie "Wald", "Garten" und so weiter.

Das obere Bild zeigt Angelika, auf dem unteren sind v.l.n.r. Margit, Barbara und Gabi zu sehen.

Dienstag, 13. August 2013

Blausonnen

Unser alljährlicher Ausflug ins Allgäu nach Steingaden liegt hinter uns. Wie jedes Jahr sind wir aufgetankt und voller neuer Eindrücke und Pläne wieder heimgefahren.

Dieses Jahr haben wir unter anderem das Blausonnen wiederholt.

Barbara hat fertig vorbereitete, chemikalien-getränkte Stoffstücke mitgebracht, die wir mit unterschiedlichen Materialien abgedeckt und in die pralle Sonne gelegt haben.

Besonders schön wurden Glasdurch-leuchtungen, wie Splitterbruch von Autoscheiben, Abfälle vom Perlenwickeln oder Nuggets.








Auch gepresste Pflanzenteile bringen gute Ergebnisse. Scharf abgebildet werden nur die Umrisse, die direkt auf dem Stoff aufliegen.

Schon ein kleiner Abstand bringt Unschärfe hinein.

Werden die Pflanzen mit einer Glasplatte abgedeckt, werden die Scheibenkanten mit abgebildet.

Nach der Belichtung werden die Stoffe in Zitronensäure ausgespült, dabei verlieren sich die Brauntöne.



Je nach Belichtungsdauer ergeben sich unterschiedliche Blautöne. Die variieren nicht nur in der Dunkelheit, sondern auch im Farbton, der mehr oder weniger Grünanteile im Blau aufweisen kann.

Das Foto zeigt zwei Stoffe, der linke wurde mit Glasnuggets uns Reiskörnern belichtet, der rechte mit Grassamenständen unter einer Glasplatte.