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Montag, 1. September 2025

Kalender 2025 Europa - September

Norwegen: Seven Sisters

Heidi Hombsch
 

 
 
Bei einer Reise durch Norwegens Fjorde habe ich mich in dieses Land verliebt, in die hohen bewaldeten Berge mit den zahllosen Wasserfällen.
Besonders gefallen hat mir die Landschaft am Geiranger Fjord, wo in regenreichen Jahren sieben Waserfälle nebeneinander den Felsen herunterrauschen: Die sieben Schwestern. 
Das habe ich mit teils traditionellen Blöcken wie dem Log Cabin und mit aufgestickten Perlen dargestellt.

Sonntag, 1. Oktober 2023

Kalender 2023 Schrift - Oktober

Futhark

Heidi Hombsch 




 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
In meiner Jugend habe ich mich mit Runen und ihrer Bedeutung beschäftigt. Als ich vom Kalenderthema "Schrift" hörte, beschloß ich, mein Wissen wieder etwas aufzufrischen und das Futhark, das keltische Runenalphabet, darzustellen. 
Die Reihenfolge der Zeichen beginnt mit Fehu, Uruz, Teiwaz, Hagalaz, Ansuz, Raidho und Kaunaz. Aus den Anfangsbuchstaben dieser Zeichen setzt sich der Name des Alphabets zusammen. Diese habe ich dargestellt, jeweils mit dem lateinischen Buchstaben daneben und dem aufgestickten Namen der Rune.
Darüber hinaus zeigte ich auch meine Lieblingsrunen, zum Beispiel Algiz, die Rune des Glücks, oder Mannaz, die Rune des Reichtums.
Die Runen wurden im Alltagsgebrauch mit Zweigen auf den Waldboden gelegt, daher bestehen sie nur aus geraden Linien.
Die Idee des Waldes im Herbst hat mich sowohl zu dieser Farbigkeit als auch zum Quiltmuster aus Laub, Ranken und Schneckenhäusern geführt.

Sonntag, 1. Mai 2022

Kalender 2022 Gegensätze - Mai

So leicht ist es, ein Vogel zu sein, 

so hart ein Stein

Heidi Hombsch





Diese Worte bezeichnen für mich einen typischen Gegensatz, auch wenn die Adjektive "leicht" und "hart" kein direktes Paar bilden wie leicht-schwer oder hart-weich. Sie stehen für die Zustände des Lebensgefühls: Manchmal schwebe ich leicht wie ein Vogel durch die Welt, an anderen Tagen liege ich schwer wie ein versteinerter Ammonit am Boden.
Ich habe versucht, diese Befindlichkeiten auszudrücken. Die Bilder brachte ich mit Schablonen und Sonnendruck auf die Stoffe, nähte sie mit der Maschine zusammen und quiltete auch freihand mit der Nähmaschine.

Dienstag, 23. März 2021

Kalender 2021 - Zeitreise März

Steinzeit - das Herz des Ammoniten

Quilt von Heidi Hombsch

 


Mich haben schon als Kind Ammonitenabdrücke im Stein fasziniert. 

Diese Zeitreise habe ich zum Anlass genommen, sie in Textil darzustellen. Ich färbte mit der Sonnendrucktechnik, bei der ein mit verdünnter Farbe durchtränkter Stoff unter einer Schablone in die Sonne gelegt wird, so dass sich die Farbe zusammenzieht und Konturen bildet. Auf diese Grundlage applizierte ich ebenso gefärbte, leicht im Grauton abweichende Ammoniten.

Das ganze Bild quiltete ich sehr eng mit diesen Ammoniten, Steinen und Schneckenhäusern. Zuletzt gab ich ihm einen schmalen Rahmen.

Findet Ihr das Herz des Ammoniten?

Montag, 3. August 2020

Kalender 2020 - März


Der Tanz der Sterne




Um das Thema Tanz darzustellen, habe ich auf die Natur zurückgegriffen: den Tanz der Wellen unter dem Himmel, den Tanz der Sterne über dem Meer.
Dieser Quilt wurde aus handgefärbten Stoffen zusammengesetzt, zum Teil mit der Maschine gequiltet, zum anderen mit der Hand.
Einige Sterne sind gepatcht und gequiltet, andere bestehen aus selbst gewickelten Zwirnknöpfen, die dritten sind ausschließlich gestickt.

















Ich bin immer wieder erstaunt, wie sehr das auf Quilts zutrifft: Ein schöner Rücken kann auch entzücken!

Dienstag, 1. Januar 2019

Kalender Jahreszeiten - Januar

Schneeflöckchen

von Heidi Hombsch
Vorsicht: Der Text enthält Werbung - ich gebe eine Ideenquelle an.




Und schon ist ein Neues Jahr!
Angeregt von den Quilts von Paula Nadelstern gestaltete ich für unseren alljährlichen Kalender zum Thema "Jahreszeiten" ein Kaleidoskop. Ursprünglich habe ich etwas mit mir gehadert, dass ich es nicht ordentlich auf Papier genäht habe wie von Paula vorgeschlagen. Das änderte sich schlagartig, als mir aktuelle Makrofotografien von Schneeflocken aus Industriegebieten begegneten. Selten wiesen die eine auch nur annähernde Symmetrie auf.



Ich griff auf meine Sammlung blauer Stoffe zurück, etliche sind bei gemeinsamen Schnipsiaktionen entstanden, zum Beispiel die Sonnendrucke oder die Shiborifärbungen.



Zum Quilten nutzte ich die Perlenstickerei, um der Schneeflocke Struktur zu geben. Dabei nähte ich handgewickelte Glascabochons (die runden Scheibchen in der Bildmitte)  mit weißen Rocailles (kleinen Saatperlen) auf den Quilt.
Die Flächen füllte ich mit Quiltstichen z.B. in Shiboritechnik auf.

Nun, meine Liebe, wann kommst Du geschneit? Du wohnst in den Wolken...

Wir wünschen allen unseren Lesern ein heiteres und zufriedenes 2019!
Bis bald!






Donnerstag, 1. März 2018

Kalenderblatt März 2018

Japanische Vollmondnacht

 

Ursprünglich war ein ganz anderes Motiv geplant: Fische in der Antarktis, am Ende der Welt.

Als wir Schnipsis uns aber auf unserer alljährlichen Sommerreise nach Steingaden mit Shiboritechniken beschäftigten, ergab sich dieses Sujet wie von selbst.

Die Vollmondfläche wurde abgebunden, ebenso die Wellen.

Türkise, ebenfalls handgefärbte Streifen wurden dazwischengenäht. Auf diesen Patchworkstreifen quiltete ich mit der Maschine ein Schneckenmuster.

Die Shibori-Flicken wurden insgesamt mit der Hand gequiltet, zum Teil in der historischen Sashiko-Technik.

Ein Haiku von Ramona Linke vervollständigt das Bild.

Somit führte mich die Arbeit an dem Quilt ans andere "Ende der Welt", dem Thema unseres Kalenders.


Mittwoch, 19. Juli 2017

Färbewochenende



















 Am vergangenen Wochenende traf sich unsere Quiltgruppe in Heidis Garten. Wir haben Stoffe mit Procion MX-Farben eingefärbt, gedruckt und gestempelt.
































Jede von uns hat ihre Stempel, Schablonen, Siebe und Farben beigesteuert, wir wollten uns einfach treiben lassen und sehen, was für Ideen dabei zustande kommen.

Gabi hatte ein Sieb mit Rosen in ihrem Fundus, das viel verwendet worden ist.

Auf dem oberen Bild ist auf einem älteren mit Procion gefärbten Stoff diese Rose mit Bleichmittel aufgedruckt. Direkt nach dem Siebdruck sah man sie nur wie mit Wasser etwas dunkler als den Hintergrund, dann in der Sonne schlug die Helligkeit durch, aber ganz hell wurde das Bild erst beim Bügeln mit Wasserdampf.






Hier sieht man einen Holzstempel von Evi, mit angedickter Procion-Farbe gestempelt.

Passende marmorierte Stoffe haben wir in Plastiktüten gleich mitgefärbt.

Solche gemeinsamen Aktionen sind immer eine große Freude.

Jede bringt ihre eigenen Ideen mit ein, am Ende steht ein neuer Stoffvorrat für Quilts, Taschen oder Geschenke.







Dienstag, 1. März 2016

Häusermeer

Auch 2016 gibt es wieder einen Schnipsikalender, in diesem Jahr zum Thema "Häuser". Jede aus unserer Gruppe nähte einen quadratischen Quilt, in dessen Titel das Wort "Haus" vorkommt.

Da ich mich am liebsten mit Unterwasserszenen und Fischen beschäftige, lag es für mich nahe, den Titel "Häusermeer" zu wählen.

Die Gestaltung beruht auf zwei Ebenen, die scheinbar wenig miteinander zu tun haben. Für den Hintergrund setzte ich Stoffe in Form von Häusern zusammen, die Dachlinien bilden Wellen. Mit zurückhaltenden blauen Garnen nähte ich Türen und Fenster ein.

Der Vordergrund entstand erst durch das Quilten: Nun tummeln sich Fische, Seeschlangen und Schnecken zwischen den Wellen.

Freitag, 16. Januar 2015

Ausstellung in der Galerie "Quilt und Textilkunst" München

Nun ist es soweit: Morgen, am Samstag, 17.01.2015 wird um 17:00 unsere Ausstellung "Radiation - die Freischerler und die internationalen Quilts" eröffnet.

Gestern haben wir die Arbeiten aufgehängt.
Das obere Foto zeigt die Quilts von links nach rechts: „The Pendulum“ von  Aina Muse (LV); „Crab Nebula“von Vineta Cable (GB); „Nuclear Waste“ von Grietje van der Veen (CH); „Tulips“ von Dot Carter (GB);  „Half Radiation" von Heidi Förster (D); „Waves“ von Sandra Reford (CA); „You could even say it glows“, Becky Jackson (US).

Ich genieße es immer wieder, in den Details zu schwelgen.

Ganz besonders hat es mir die freie Stepperei von Helen Heaney auf ihrem Quilt "Ein Pulsar ist..." angetan, ich finde es unglaublich.

Ein anderes Werk ist "Deep Space" von Kate Findlay: Kaum zu glauben, dass sich die Fläche nur auf zwei Dimensionen bewegt bei dieser Tiefenwirkung. Durch das Schillern der Stoffe baut sich ein richtiger Sog auf, der den Blick magisch anzieht.

Ich wünsche Euch allen viel Freude bei der Ausstellung, die noch bis zum  7. Februar dort zu sehen sein wird.


Dienstag, 1. Juli 2014

Abenteuer Genf

Das große Genfer Abenteuer, die Quiltausstellung Exposition Radiation, liegt nun hinter uns. Das Thema hat uns knapp zwei Jahre lang beschäftigt.
Damals entstand im Zuge der Vorbereitungen für die IRPA 2014, den 4. internationalen Kongress für Strahlenschutz, die Idee, im Konferenzzentrum Genf Quilts auszustellen. Den Hauptanteil der Ausstellung nähten die Quilterinnen der "Freisinger Schnipsis" und der "Freischerler", darüber hinaus noch eingeladene internationale Gäste aus 11 Ländern. Die Übersicht zeigt die teilnehmenden Personen.

Bereits vor der Anreise lag ein riesiger Berg Vorbereitung besonders in den Händen von Angelika Henrichs, die die Idee für diese Aktion hatte, und von Barbara Lange. Die beiden kümmerten sich um die Zollpapiere, um die Quilts in die Schweiz und wieder hinauszubringen. Dafür mussten jeweils drei Fotos von jedem Exponat geschossen und beim Zollamt vorgelegt werden. Bei der IHK wurden zuvor schon zwei Carnets erstellt, eines für jedes Transportfahrzeug.

Auf dem Weg mussten wir darauf achten, sowohl vom der europäischen als auch von der Schweizer Grenzwache Stempel einzuholen, dasselbe bei der Ausreise.

Dagegen ging der Ausstellungsaufbau im CICG, dem Genfer Kongresszentrum, reibungslos vonstatten. Das Foto zeigt die auseinandergerollten Quilts, die sich vor dem Aufhängen eine Nacht lang auf dem Boden liegend entspannen dürfen.

Die kleinen Kalender für unseren Kalender 2014 zum Thema "Licht" waren zuerst aufgehängt: an Magnethaken an der Metalldecke.

Die Organisatoren stellten ein System aus Stangen und Rohren zur Verfügung, dank dessen die Quilts frei im Raum schwebten. Meist hängten wir sie Rücken an Rücken auf, so dass nur wenige Rückseiten zu sehen waren - auf dem Bild v.l.n.r. Gonhild Murmann, Gabi Fischer und Margit Hettler beim Anbringen. Noch waren die Stangen in etwa 2,20m Höhe, was das Aufhängen erleichterte.
Sie wurden aber noch auf Deckenhöhe hochgezogen. Dadurch wirkte der große, lichtdurchflutete Raum trotz der vielen Quilts weiterhin offen und bot den Tagungsteilnehmern während der Konferenzpausen die Gelegenheit zur Erholung.

Dieses Angebot wurde gern genutzt. Es war uns eine Freude zu sehen, dass Wissenschaftler, also ein ganz anderes Publikum als auf Patchworkausstellungen für gewöhnlich anzutreffen ist, sich für unsere Quilts begeisterten, die wir zu ihrem Thema, dem Srahlenschutz, angefertigt hatten.


























Etliche Arbeiten befassten sich mit Themen der kosmischen Strahlung, wie der Quilt "A Star Is Born" von Evi Wöhrl. Hier hat mich fasziniert, wie die realen Sonnenstrahlen im Laufe des Tages die Ausstrahlung des Quilts veränderte, ihn zum Leuchten brachte.

Leider blieben dem großen Publikum die Rückseiten größtenteils verborgen, auf denen die Quiltlinien ganz anders wirkten als auf den Vorderseiten, wie zum Beispiel hier auf dem großen Quilt "Sun" von Rita Schaffer.

Trotz des immensen Aufwands war diese Aktion ein voller Erfolg, nicht zuletzt, weil das Patchworken und Quilten einem ganz neuen Publikum eröffnet wurde.


Die Ausstellung wird noch mehrmals zu sehen sein, zum Beispiel im September 2014 in Val d'Argent (F) beim Europäischen Patchworktreffen und im Apil 2015 beim Patchworktreffen in Prag.







Samstag, 7. Juni 2014

Exposition RADIATION

Bei unserem letztten Schnipsi-Treffen in dieser Woche haben wir die letzten Details besprochen. Wenn wir uns das nächste Mal sehen, fahren wir mit 2 Autos voller internationaler Quilts nach Genf, um dort die Ausstellung aufzubauen und zu betreuen.

Wir waren schon bei der Sichtung fremden Quilts, die Angelika und Barbara gesammelt haben, tief beeindruckt und freuen uns schon auf die Präsentation im Genfer Internationalen Konferenzzentrum.

Dort haben wir einen großen, hellen Raum mit viel Platz, um jeden Wandteppich wirken lassen zu können.







Ein kleiner Vorgeschmack zum Neugierigmachen:
"Radiation Protection Shield" von Barbara Lange





















"Pasture-Cow-Milk-Pathway" von Angelika Henrichs

































"Vergiß nicht Dich einzucremen" von Gabi Fischer



































"Lichtspektrum" von Ruth Lang



































last but not least
"Half Rotation" von Heidi Förster

Hier noch unsere Pressemitteilung:

Eine besondere Textilausstellung schlägt die Brücke zwischen Wissenschaft und Kunst.
Diese ungewöhnliche Verbindung wurde ermöglicht durch die Einladung des Deutsch-Schweizerischen Fachverbandes für Strahlenschutz.
Quilterinnen aus dem In-und Ausland wurden eingeladen, das Thema Strahlung aus ihrer künstlerischen Perspektive darzustellen. 80 Quilts und textile Objekte der deutschen Quiltgruppen Schnipsis, Freischerler und weiterer international bekannter Textilkünstlerinnen wurden eingereicht. Die Werke werden im Kongresszentrum von Genf den Tagungsteilnehmern und der Öffentlichkeit präsentiert.
Das umfassende naturwissenschaftliche Thema Strahlung inspirierte die Künstlerinnen zu Arbeiten über Aspekte von Urknall bis zum Ringbeschleuniger CERN.
Ort: CICG (Centre International de Conférence)
17, rue Varembé
CH-1211 Genf
Öffnungszeiten: 
21.6.: 14-18 Uhr
22.-27.6. : 8-18 Uhr
Info:quiltgeneva@gmail.com

Samstag, 1. März 2014

Kalenderblatt März

Das Kalenderblatt für den Monat März hat Heidi Hombsch gestaltet.
Es trägt den Titel "Das Licht des Menschen ist ein Regenbogen".






























































Im europäischen Kulturkreis ist über den Aufbau des menschlichen Energiekörpers wenig bekannt. In Asien trifft man auf verschiedene Systeme, wie der Mensch von Energiemeridianen durchzogen wird, deren Zentren die Chakren, bunte Energieräder, bilden. Unterschiedliche Schulen gebenm dabei verschiedene Farben an.
Am meisten angesprochen hat mich dabei ein Modell, das in seinen Farben dem Regenbogen ähnelt. In meinem Quilt habe ich die Räder so dargestellt, wie sie meist beschrieben werden:
Das Muladhara-Chakra tiefrot und vierblättrig,
Svadhisthana, das für die kreative Energie verantwortlich ist, leuchtendorange und sechsblättrig,
Manipura, das das innere Feuer und die Willenskraft symbolisiert, sonnengelb mit zehn Blütenblättern,
Anahata, das Herzzentrum, der Sitz der Liebe, ist schillernd grün, eine zwölfblättrige Lotosblüte.
Vishuddha, strahlendblau wie der Frühlingshimmel, sechzehnblättrig, steht für das Kommunikationsvermögen.
Ajna, das dunkelblaue, zweiblättrige Stirnchakra, befähigt uns, unserer Intuition bewußt zu folgen, den Sinn im Leben zu finden und zur Weisheit zu gelangen. Deswegen wird es auch "das dritte Auge" genannt.
Den oberen Abschluß bildet Sahasrara, das tausendblättrige Kronenchakra.

Hier noch Detailfotos:






Freitag, 16. August 2013

Japanische Kalligrafie

Ein anderes Projekt im Allgäu war das Kalligrafieren japanischer Schriftzeichen. Dafür hatte Fumiko uns unsere Namen vorbereitet und einige Worte wie "Wald", "Garten" und so weiter.

Das obere Bild zeigt Angelika, auf dem unteren sind v.l.n.r. Margit, Barbara und Gabi zu sehen.

Dienstag, 13. August 2013

Blausonnen

Unser alljährlicher Ausflug ins Allgäu nach Steingaden liegt hinter uns. Wie jedes Jahr sind wir aufgetankt und voller neuer Eindrücke und Pläne wieder heimgefahren.

Dieses Jahr haben wir unter anderem das Blausonnen wiederholt.

Barbara hat fertig vorbereitete, chemikalien-getränkte Stoffstücke mitgebracht, die wir mit unterschiedlichen Materialien abgedeckt und in die pralle Sonne gelegt haben.

Besonders schön wurden Glasdurch-leuchtungen, wie Splitterbruch von Autoscheiben, Abfälle vom Perlenwickeln oder Nuggets.








Auch gepresste Pflanzenteile bringen gute Ergebnisse. Scharf abgebildet werden nur die Umrisse, die direkt auf dem Stoff aufliegen.

Schon ein kleiner Abstand bringt Unschärfe hinein.

Werden die Pflanzen mit einer Glasplatte abgedeckt, werden die Scheibenkanten mit abgebildet.

Nach der Belichtung werden die Stoffe in Zitronensäure ausgespült, dabei verlieren sich die Brauntöne.



Je nach Belichtungsdauer ergeben sich unterschiedliche Blautöne. Die variieren nicht nur in der Dunkelheit, sondern auch im Farbton, der mehr oder weniger Grünanteile im Blau aufweisen kann.

Das Foto zeigt zwei Stoffe, der linke wurde mit Glasnuggets uns Reiskörnern belichtet, der rechte mit Grassamenständen unter einer Glasplatte.

Donnerstag, 20. Juni 2013

Ha: Grade eben hatten wir den 1000. Aufruf!

Da schaut: Soweit bin ich mit meiner Sommerbettdecke, vielleicht wird sie ja fertig, bis man sich wieder zudecken muss.

























Denkt daran: Heute abend treffen wir uns bei Barbara.
Liebe Grüße
Heidi

Donnerstag, 9. Mai 2013

Zwei Engel

Die Ausstellung im Freisinger Gefängnis ist aufgebaut: Alle Quilts sind aufgehängt, ausgerichtet und beleuchtet. Sicher werden wir noch einige Fotos zeigen, aber meine ganz persönliche Lieblingswand ist diese:


Zwischen zwei Fenstern im alten Gemäuer hängen zwei reich mit Perlen bestickte, antik anmutende Quilts von Eva Wöhrl. Als wir die Scheinwerfer darauf gerichtet haben, ist mir fast der Atem gestockt: im sich bewegenden Lichtstrahl wirkten sie so lebendig!

So, Mädels: Bis nachher auf der Vernissage!

Donnerstag, 2. Mai 2013

Licht

Das Licht des Menschen ist ein Regenbogen

 

Jetzt sitzen wahrscheinlich alle Schnipsis konzentriert über ihren Arbeiten, verstechen die letzten Fäden, nähen die noch fehlenden Tunnel auf die Rückseiten, beschriften die Holzstangen, die die Quilts tragen...

Seit einigen Jahren  geben die Schnipsis jährlich einen Kalender mit eigenen Quilts heraus, jedes Mal zu einem anderen Thema. In den vergangenen Jahren beschäftigten wir uns zum Beispiel mit dem Farbkreis nach Johannes Itten, mit original boarischen Ausdrücken oder mit Kochrezepten.

Ein Teil der Ausstellung im Alten Gefängnis werden die Quilts für den Kalender 2014 sein.

Zum Thema Licht hat jedes Schnipsi einen Quilt in den Maßen 40x80 cm gestaltet.

Das Foto zeigt einen Ausschnitt aus dem Quilt "Das Licht des Menschen ist ein Regenbogen" von Heidi Hombsch. Konnte ich Euch ein bisschen neugierig machen? Am Donnerstag, dem 9. Mai, heute in einer Woche, öffnen wir die Ausstellung um 10 Uhr, abends 18 Uhr wird die Vernissage stattfinden.